Die Vorleserin
Die Vorleserin war der erste Film in einer Reihe von avantgardistischen Pornos, welche ich mit Simon Thaur für die Innovative ProdActions Company drehte.
Damals wusste ich noch nicht, was sich alles daraus entwickeln würde - es war ein spannendes Experiment mit klassischen Texten von Marquis de Sade. Im alten KitKatClub der ersten Stunde, in der Glogauerstrasse, wo die Kultstätte ihren Anfang hatte, zelebrierten wir eine pornografisch interpretierte Version der Texte aus den 120 Tagen von Sodom.
Damit war der Anfang für eine Reihe von aussergewöhnlichem, extremen Theaterperformances gemacht. Ich las damals neben De Sade auch aus den Q-Briefen und der Geschichte der O. Nach einer längeren Pause, in der ich meinen bürgerlichen Pflichten nachging und mich als IT-Supporterin verpflichtete, begann ich im KitKatcClub in der Bessemer Straße mit meinen Veranstaltungen.
Zu dieser Zeit eröffnete eine neuer, vielversprechender Club -das Darkside- in der Nostitzstraße in Kreuzberg. Dort wurde ich eingeladen, Lesungen zu halten, und ich entschied mich für meine eigenen Texte. Ich hatte schon seit langem angefangen, meine zwiespältigen Erfahrungen mit BDSM zu Papier zu bringen.
Nun las ich meine Erlebnisse, welche ich zwar geschickt mit fiktiven Fantasien verklärte, um den Wiedererkennungswert mit lebenden Personen einzugrenzen, aus denen die Zuhörer jedoch die absolute Authentizität heraushörten konnten. Die Lesungen waren ein großer Erfolg und ich machte mich daran, immer weiter zu schreiben, bis der Roman sein erstes Ende fand. Damals war die Geschichte der Esperanza auf meiner Webseite nachzulesen, doch inzwischen habe ich den Roman veröffentlicht und schreibe zur Zeit an meinen Memoiren, ein weiterer Band mit Kurzgeschichten und Gedichten ist geplant und erscheint in Folge.
Für Lesungen können Sie mich jederzeit buchen, die Preise berechnen sich je nach Aufwand und Länge der Darbietung und werden mit mir persönlich ausgehandelt. Interesse? - Kontaktieren Sie mich.









