Erotische Geschichten

Esperanza - 1. Kapitel

Es kann nur besser werden
Sie hatte in ihrem Leben schon viele Männer gehabt. Körperliche Liebe war für sie jedes Mal die Erfüllung all ihrer Sehnsüchte. Für sie war Sex heilig. Eine ganz eigene Art von Gebet und Kommunikation mit der Gottheit Natur. Oft schon hatte sie sich hingegeben und in der Ekstase vergessen. Immer, wenn sie einen Mann kennen lernte, der ihr gefiel, kam die Chemie schnell in Wallung und sie machte eine Achterbahnfahrt, die berauschend, aufregend und himmlisch war - aber zu kurz. Meist stieg sie schnell aus und blieb auf der Suche nach dem nächsten Karussell, welches wieder die Glückseligkeit für kurze Zeit versprach.

Esperanza - 4. Kapitel

Raphael
Die Tür stand einen Spalt offen. Sie legte ihre Hand auf das Holz und drückte sie auf. Es war dunkel, leise Musik drang aus der Wohnung. Sie schob sich hinein, ein Schritt, noch einer - die Tür fiel ins Schloss. Er stand direkt hinter ihr, legte seine Hände auf ihre Hüften und tastete ihren Unterleib ab, strich über ihre Oberschenkel, das Hinterteil. Nichts störte die sanfte Liebkosung, kein Hindernis lag zwischen seinem Suchen und ihren Rundungen, alles lag frei und offen unter dem Stoff - sie war gehorsam gewesen. „Du bist ein braves Mädchen.“

Er

Diese Dunkelheit, er war dieser ewigen Schwärze überdrüssig. Langsam fing er an seine Glieder zu bewegen. Fetzen der vergangenen Nacht huschten in seinen Gedanken vorbei. Eine bleiche Schönheit lag ihm zu Füssen. Er hätte sie nehmen können, aber er war schon zu satt gewesen, hat sie einfach liegen gelassen. Nun spürte er aber wieder diesen Hunger, seine Kehle war trocken, als ob er in der Wüste genächtigt hätte. Er versuchte die Zunge zu bewegen, berührte seine Zähne von innen, tastete langsam seinen Gaumen ab. Das tat er immer zuerst, wenn er aufwachte, es war noch ein leichter Geschmack vom Vorabend an ihnen, er kostete das leicht herbe Aroma noch einmal nach. Sie waren von ausgesuchter Schönheit gewesen, aber sie reizten ihn nicht mehr, er lechzte nach Abwechslung. Leider lag es nicht in seiner Natur allzu große Veränderungen selbst in die Wege zu leiten. Er war sehr eingefahren in seiner Lebensweise und sah keinen Ausweg diese zu verändern. Langsam schob er das schwarze Tuch zur Seite und richtete sich auf. Er hatte einfach zu wenig Zeit, wenn er aufwachte, hätte er gerne noch ein wenig nachgedacht und vor sich hin philosophiert, aber er musste hoch, in die Gänge kommen, für seine tägliche Lebenserhaltung sorgen. Er blickte an sich herunter, wieder hatte er im Anzug geschlafen, er war zerknittert. Bedächtig strich er den Stoff glatt, was soll’s, es war eh nicht zu ändern. Er hätte auch einen anderen anziehen können, aber das wäre zu viel Aufwand gewesen, keine Zeit. Der Blick in den Spiegel fehlte ihm manchmal, doch eines Tages hatte er sich einfach nicht mehr ansehen können, und alles Glas um sich zerschlagen. Gerade heute hätte er gerne hineingesehen, seine feinen Züge betrachtet, seine weichen schwarzen Locken geglättet, seinen Bart rasiert. Leicht strich er mit den Händen über seine Wangen, die Stoppeln waren immer noch kurz, ein drei Tagebart, wie er zu seinem hübschen Sunnyboy Gesicht gerade passte. Gab ihm etwas männliches, ein guter Kontrast zu seinem weichen, sinnlichen Mund, der geraden etwas weiblichen Nase, den großen, verträumten blassblauen Augen. Er strich sich mit den Fingern durch die Haare, sie fielen ihm lang über die Schultern. Etwas oldfashioned, aber es passte zu ihm und seinem altertümlichen dunkelblauen Samtanzug. Er richtete den Kragen seines weißen Rüschenhemdes, zog die Manschetten ordentlich aus den Ärmeln und nestelte an den goldenen Manschettenknöpfen. Sie waren wunderschön, mit einem Wappen, sein ganzer Stolz, das einzige, was ihm von seiner Verwandtschaft geblieben war. Alle anderen waren tot, oder verschollen, mit der Zeit war alles verloren gegangen, bis auf diese wertvollen Schmuckstücke. Ach ja, ein Seufzer verließ seine Kehle, alte Sachen, irgendwann würde er auch die verlieren. Er blickte auf seine schmalen, feinen Hände, das Zittern begann wieder, es war ihm bereits so vertraut, wie das Hungergefühl beim Erwachen. Es störte ihn auch nicht sonderlich, es war für ihn eher wie ein kleiner Reiz, dem er ständig versuchte etwas länger stand zu halten. Und wenn er auch sonst alle Phänomene um sich unter Kontrolle hatte, so war es eben dieses Zittern welches wieder ihn leitete, und gegen das er im Endeffekt machtlos war.

Die Kleine Nachtrevue

Die Kleine NachtrevueVielseitig wie das Leben sind auch die Rollen, in denen Nada Njiente in der Kleinen Nachtrevue in Berlin auftritt. Alles über die aktuellen Stücke. Weiterlesen...

Tantramassagen

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Ein Geschenk an Körper, Geist und Seele. Hier könnt ihr einen Termin für die schönste Massage Eures Lebens vereinbaren. www.tantramassage-berlin.net

Wer ist Nada Njiente?

Wer ist Nada Njiente?Nada Njiente ist eine Erotikkünstlerin der darstellenden Kunst (Schauspiel, Tanz und Gesang), Autorin erotischer Geschichten und Tantramasseuse. Weiterlesen...

Aktuelle Termine

Aktuelle TermineEine Übersicht über alle aktuellen Veranstaltungen und Termine von und mit Nada Njiente findet Ihr hier im Terminkalender. Weiterlesen...

Erotische Galerien

Erotische GalerienSchönes für's Auge - ich übernehme allerdings keine Verantwortung für schlaflose Nächte, denn Ihr seid ja alle erwachsen und selbstbestimmt, nicht wahr? Mehr sehen...

Esperanza - der Roman

Erotische GeschichtenHier erwarten Euch erotische Geschichten vom Feinsten, erotische Poesie und ein Ausblick auf meinen bald erscheinenden Roman Esperanza. Weiterlesen...