Esperanza - der Roman

Meine lieben Leser! Zu Zeiten von Fifty Shades of Grey kann ich meinen Roman Esperanza empfehlen, um tiefer in die dunklen Triebe einzutauchen. Anders als bei dem aktuellen Film oder dem Roman Die Geschichte der O nenne ich die Dinge beim Namen und beschreibe meine Erfahrungen kompromisslos.

Viel Zeit ist vergangen, seit ich die Lesungen in Folge live im Darksideclub zum Besten gegeben habe, und noch viel mehr Zeit, seitdem ich die ersten Zeilen aufgewühlt von meinen Erlebnissen niederschrieb.

Esperanza ist ein Erlebnisbericht, manches verklärt und übertrieben dargestellt, das andere wieder wahrheitsgetreu wiedergegeben. So mancher Leser, der zu jenen Tagen mit von der Partie war wird sich fragen, was ist echt, und was Fiktion? Wer ist wer und was hat sie wirklich mit sich machen lassen?

Natürlich habe ich verschiedene Personen verschmelzen lassen, oder zur Unkenntlichkeit verändert, denn wie bei jedem Roman sind Ähnlichkeiten mit lebenden Personen rein zufällig und in meinem Fall ganz sicher ungewollt. Ich habe auch Personen einfließen lassen aus meinem Leben vor dieser Zeit oder Menschen die erst viel später in mein Leben traten, aber bereits in Esperanzas fiktiver Welt eine große Rolle spielten.

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Esperanza

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Miss Sklavia – Die Jungfernfahrt

Leseprobe 2. Kapitel

Es war eine alte Fabrikhalle mit hohen Wänden und einer Bühne im Hintergrund. Von den Decken hingen verschiedene Käfige und Bondage- Halterungen. Alles war schwarz gehalten, ein diffuses Licht beleuchtete den Saal. Das Publikum war gemischt, einige Schaulustige, die nur mal gucken wollten, waren auch darunter. Schon am Eingang hing ein großes Plakat:
Wahl der Miss Sklavia.
Sie hatte es gelesen und einen Stich in der Magengegend gespürt.
Das verheißt nichts Gutes. Aufpassen, Esperanza - tu nichts Unüberlegtes!
Sie hielt sich nah an ihrer Freundin, irgendwie war ihr mulmig. Wenn bloß nichts schief ging ...
Die Musik war langsam und bedeutungsschwanger. Sie verbreitete eine Atmosphäre von furchtsamer Erwartung. Esperanza trat von einem Fuß auf den anderen, konnte nicht stillstehen.
Auf der Bühne produzierte sich eine stolze Domina und verschiedene Performances wurden abgehalten. Ein großer Engel mit schulterlangen schwarzen Locken, knackigem Po und riesigem Penis wurde als Sklave vorgestellt und ließ sich demütigen. Er bewegte sich auf eine bestimmte, ruhige, entschlossene Art, die ihm eine Aura von Bewusstheit verlieh, die, gepaart mit seinen körperlichen Vorzügen, an Vollkommenheit grenzte. Esperanza beobachtete ihn fasziniert. Wieso tut er das, oder eher: Wieso lässt er das tun? Aber sie wusste es doch!
Sie wäre gerne an seiner Stelle gewesen.

Blick in den Spiegel

Leseprobe 3. Kapitel

Lange war sie nicht mehr geblieben. Etliche Männer waren noch auf sie zugekommen und meinten, sie sei „das Beste des Abends" gewesen. Es schmeichelte ihr, aber es war ihr auch peinlich. Sie war randvoll von allem und konnte nichts mehr aufnehmen.
Nun lag sie auf ihrem Bett und starrte an die Decke.
Was war geschehen?
Sie konnte es noch niemandem erzählen. Die Eindrücke waren zu frisch und unklar.
Sie erinnerte sich:
Als sie sich aufsetzte, um ihre Kleider aufzusammeln, hatte sie dicht hinter sich eine Kameralinse erblickt, diese musste von einem versteckten Winkel aus alles aufgenommen haben. Der Mann war schnell verschwunden, er musste ganz nah an ihrem Gesicht gewesen sein. Großaufnahmen in voller Aktion ... Oh, nein! War der privat gewesen – oder von einem Sender? Im Saal waren noch mehr Kameraleute unterwegs, was Esperanza erst jetzt so langsam registrierte. Warum hatte sie es nicht vorher bemerkt? War sie so sehr mit sich selbst beschäftigt gewesen, dass sie gar nichts mehr wahrnehmen konnte? Es war nun mal so, und nicht mehr zu ändern. Sie konnte nur hoffen, dass sie sich demnächst nicht selbst in irgendeinem Sex-Journal im TV wieder fand und morgens beim Brötchenkauf „rote Ohren" bekam.

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